Kernkompetenzen: Nutzfahrzeuge, Mobile Kommunikation und Life Science
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Das Edison-Center in Neu-Ulm, realisiert durch die HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH. |
Der Wirtschaftsraum Ulm/Neu-Ulm mit seinen 165.500 Einwohnern (Ulm 115.000, Neu Ulm 50.500) und einer Gesamtfläche von 200 Quadratkilometern (Ulm 119, Neu-Ulm 81) bietet traditionell ein großes Potenzial an Arbeitsplätzen. 98.300 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte finden gegenwärtig in Ulm/Neu-Ulm ihren Arbeitsplatz. 2/3 davon wohnen im Umland (somit rund 65.000 Einpendler). Die stabile Beschäftigungslage ist vor dem Hintergrund des immer noch stattfindenden Strukturwandels beachtlich. Ulm/Neu-Ulm haben sich inzwischen vom Schwergewicht der Industrie gelöst und erfolgreich zu Dienstleistungsstädten entwickelt, mehr als 50 % aller Beschäftigten arbeiten inzwischen im Dienstleistungssektor.
Die wirtschaftlichen Stärken und damit Schwerpunkte des Standorts Ulm/Neu-Ulm herauszuarbeiten ist eine wichtige Aufgabe des Stadtentwicklungsverbands Ulm/Neu-Ulm.
Dazu wurden Imagebroschüren zu den Kernkompetenzen
• Life Science
• Mobile Kommunikation
• Nutzfahrzeuge
herausgebracht.
Iveco Magirus hat das vollständige Angebot für alle Transportbedürfnisse im Nutzfahrzeugbereich entwickelt und zählt als Schlüsselunternehmen der FIAT-Gruppe zu den führenden Herstellern weltweit. Das Ulmer Werk ist spezialisiert für die schweren LKW und Kompetenzzentrum für die Entwicklung – im Brandschutz sind die Ulmer federführend.
Das seit 70 Jahren bestehende Familienunternehmen Kögel zählt zu den führenden Herstellern von Aufbauten und Anhängern, Kögel hat mit seinem breiten Produktprogramm die Rolle eines Vollsortimentes für Transporteure.
Größter Arbeitgeber mit rund 4.000 Beschäftigten ist der Omnibushersteller EvoBus. In Neu-Ulm werden die Buskarosserien ausgebaut.
Das Kompetenzfeld Mobile Kommunikation hat sich sowohl am Oberen Eselsberg in Ulm als auch im Wiley-Areal (Edison Center) in Neu-Ulm entwickelt.
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Nokia und Siemens mit ihren Entwicklungszentren für Handys, AEG Mobile Communication als Spezialist im Bereich der Funkkommunika-tion, Euro Telematik als Hersteller von mobilen IT-Systemen und TEMIC TELEFUNKEN microelectronic als Entwickler von Sprachdialogsystemen und EADS mit seinem Kompetenzzentrum für Radarsysteme sind Vorzeigefirmen des Wirtschaftsstandorts. Die Wissenschaftsstadt Ulm wird auf bayerischer Seite durch ein Gründerzentrum für neue Medien und das Edison Center als Dienstleistungs- und IT-Zentrum in Wiley Süd ergänzt.
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Drittes Kompetenzzentrum ist der Bereich Life Science – mehr als 40 Firmen sind in den zukunftsträchtigen Bereichen wie Biotechnologie, Pharma und Medizintechnik tätig, und zwar von weltweit operierenden Konzernen bis zum hochspezialisierten Kleinunternehmen und von der Forschung/Entwicklung bis zur Herstellung oder Dienstleistung. Die bekannten Firmen in diesem Themenbereich sind Boehringer Ingelheim, Grünau Pfizer, Merckle ratiopharm, Gesellschaft für Diamantprodukte.
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Seit Gründung des Stadtentwicklungsverbands Ulm/Neu-Ulm vor nunmehr vier Jahren hat sich für die Gewerbeansiedlung in den Städten Ulm und Neu-Ulm eine optimale Situation ergeben: Den ansiedlungs- und erweiterungswilligen Betrieben können seither gemeinsam alle verfügbaren Gewerbeflächen in den Gewerbegebieten beider Städte und die jeweils beste Lösung für den Betrieb ausgewählt werden. Konkurrenzfrei kann somit der Wirtschaftsstandort Ulm/Neu-Ulm im Rahmen der Ansiedlungspolitik weitergebracht werden.
In unseren neun Industrie- und Gewerbegebieten können gegenwärtig über 50 ha jederzeit verfügbare und bebaubare Flächen sowie weitere rund 40 ha für Erweiterungen reservierte Flächen aus dem Eigentum der Städte für alle denkbaren Nutzungsarten angeboten werden.
Weitere wesentliche Aufgaben des Stadtentwicklungsverbands sind:
• Kontaktanbahnung in und außerhalb der Verwaltung sowie die ganzheitliche Betreuung der Unternehmen in Genehmigungs- und Ansiedlungsfragen zur schnellen Umsetzung der unternehmerischen Zielvorgaben ist ein Hauptanliegen des Stadtentwicklungsverbands. So stellen die Akteure den direkten Kontakt zu den Ansprechpartnern in den Fachdienststellen her und begleiten die Unternehmer während des gesamten Verwaltungsverfahrens
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Ausbau und Erweiterung der Gewerbegebiete ist möglich. |
• Information und Werbung für den Wirtschaftsstandort Ulm/Neu-Ulm. Die Marketingaktivitäten werden in Zusammenarbeit mit der Innovationsregion, der GWZ Baden-Württemberg und dem Bayerischen Wirtschaftsministerium durchgeführt.
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Gewerbeflächen im angrenzenden Donautal. |
• Verkauf sowie Vermittlung privater Gewerbeflächen und -objekte. In einer Gewerbeflächenbörse stehen gegenwärtig rund 170 Objekte für die unterschiedlichsten Anforderungen (z. B. Gewerbeflächen, Lagerflächen oder Büroflächen) zur Verfügung.





















