Internet-Services als Wachstums- und Innovationstreiber für den Standort
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Entgegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung befindet sich der deutsche Markt für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK-Markt) auf einem deutlichen Wachstumskurs. Im Jahr 2004 verzeichnete die Branche laut dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) durchschnittlich 2,6 Prozent Wachstum. Und auch für das Jahr 2005 wird nach Prognosen des Branchenverbandes mit einem Plus von rd. 3,4 Prozent gerechnet.
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Mit dem Neubau in Darmstadt hat T-Online die Voraussetzungen geschaffen, um das profitable Wachstum des Unternehmens zu bewältigen. |
Internet als Zukunftsmarkt
Innerhalb der Branche ist der Markt für Internet-Services insgesamt durch eine überproportionale Wachstumsdynamik gekennzeichnet und weist auch für die Zukunft einen ungebrochen positiven Wachstumstrend auf.
In Deutschland nutzt bereits jeder Zweite, d. h. mehr als 40 Mio. Personen, das Internet – die Tendenz bleibt, insbesondere auch durch die Ansprache neuer Zielgruppen, weiter steigend. Die 14- bis 29-Jährigen sind sogar bereits zu über 80 Prozent im Internet – für sie ist eine Welt ohne Internet undenkbar, aber auch gerade die Zahl der älteren Internetnutzer steigt deutlich an.
Das Internet hat sich heute als viertes Massenmedium neben TV, Radio und Print fest etabliert. Dabei gewinnt es gegenüber den anderen Medien weiter an Bedeutung: Die tägliche Nutzungsdauer legte in Deutschland in 2004 weiter zu – um 18 Prozent auf 58 Minuten täglich. Damit ist die Online-Zeit so hoch wie nie zuvor, bei weiter steigender Tendenz. Beinahe jeder vierte Mediennutzer würde lieber auf alle anderen Medien verzichten, als auf das Internet – das Internet liegt in dieser Rangliste nur noch hinter dem Fernsehen und bereits deutlich vor Radio oder Zeitung. Es ist damit zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags geworden.
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Megatrends: Breitband und Digitalisierung
Die Entwicklung im Markt für Internet-Dienstleistungen und damit das Wachstum im Internet-Sektor wird zunehmend durch den Megatrend des breitbandigen Internet bestimmt.
Breitband-Internet bedeutet zunächst einmal aus Nutzersicht weitaus schnellere Internetverbindungen mit Datenübertragungsraten über T-DSL von bis zu 6 Mbit/s – und damit bis zu rund 94-mal schneller als über ISDN-Verbindungen.
Steigende Bandbreiten bedeuten aber nicht alleine schnelleres Surfen. Durch die neue Technologie werden auch innovative, breitbandspezifische Anwendungen möglich – beispielsweise digitale Unterhaltungsangebote wie Musik-Downloads oder Filme auf Abruf (Video on Demand).
Neben der Breitbandtechnologie ist auch die zunehmende Digitalisierung von Inhalten ein wesentlicher Treiber dieser Angebote. Jahr für Jahr werden gewaltige Mengen an digitalen Informationen erzeugt. Sprache, Musik, Videos, Fotos und andere Inhalte werden immer preiswerter digital auf Speicherchips und Festplatten abgelegt. In dem Maße, in dem immer mehr digitale Inhalte vorliegen, wächst auch der Wunsch, diese Inhalte einfach und schnell anderen zugänglich zu machen. Das Breitband-Internet ist hierfür die geeignete Plattform, die mit schrittweise steigenden Übertragungsgeschwindigkeiten immer weitere Anwendungen – bis hin zu datenvolumen-intensiven Video-Streams in hoher Qualität – auf Abruf möglich macht.
Musik-Downloads und Video on Demand
Einer der Vorreiter in der Präsentation digitaler Unterhaltungsangebote ist T-Online mit dem Portal „T-Online Vision“ (Video on Demand) und mit der Musikplattform www.musicload.de.
Mit dem „Video on Demand“-Service bietet T-Online seinen Kunden dabei ein einzigartiges Angebot von Top-Filmen der großen Hollywood-Studios und weiterer Premium-Anbieter. Über Musicload stehen den Internet-Nutzern mehr als 470.000 Musikstücke zum Abruf bereit. Die Entwicklung der Nutzerzahlen zeigt, dass diese digitalen Unterhaltungsangebote von den Kunden immer mehr angenommen werden. 2004 wurden beispielsweise über vier Millionen Musikstücke bei „Musicload“ heruntergeladen – im Frühjahr 2005 waren schon 1,25 Mio. Kunden registriert.
Diese neuen Anwendungsmöglichkeiten wie Musik-Downloads und Video on Demand fördern das Wachstum bei den Breitbandzugängen. Und umgekehrt fördert jeder neue Breitbandzugang die mögliche Nutzung breitbandiger Anwendungen und Inhalte: Rund 75 Prozent nennen in Deutschland bspw. bereits die Möglichkeit zum Download umfangreicher Inhalte (wie Videos, Musik und Spiele) als wichtigen Grund dafür, sich einen Breitbandzugang anzuschaffen.
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Breitband als Wachstumsmotor
Insgesamt wird Breitband damit zum zentralen Wachstumsmotor im Internetmarkt. Bis 2007 werden sich die breitbandigen Anschlüsse schätzungsweise auf 15 Millionen erhöhen. Das Breitband-Marktvolumen in Deutschland wird sich bis zum Jahr 2010 bereits auf rd. 10 Mrd. Euro ausweiten, schätzen Experten.
Die Breitbandtechnologie ist aber nicht nur ein bedeutsamer Impulsgeber für das Wachstum im ITK-Markt alleine. Einer OECD-Studie zufolge führt es zu Produktivitätsgewinnen in der gesamten Wirtschaft und wird damit zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor im globalen Wettbewerb. In einer Studie der International Telecommunication Union (ITU) konnte sogar festgestellt werden, dass Länder mit hoher Breitband-Penetration oftmals auch ein überdurchschnittliches Bruttoinlandsprodukt je Bewohner aufweisen.
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„Internet-Metropole“ Rhein-Main-Region
Die Internet- und Telekommunikationsindustrie ist heute von tragender Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Hessen: Alleine der Deutsche Telekom-Konzern beschäftigt derzeit über 20.000 Mitarbeiter in Hessen. Mit Frankfurt und Darmstadt befinden sich in zwei Städten die Unternehmenszentralen von T-Systems (Geschäftskunden) und T-Online (Internet-Services) in der Rhein-Main-Region.
Die Region gilt gleichzeitig auch als „Internet-Metropole“ in Deutschland – dies zu Recht, wenn man alleine bedenkt, dass fast neun von zehn E-Mails den Internet-Knoten DE-CIX in Frankfurt passieren und der Regierungsbezirk Darmstadt die Region mit dem höchsten Anteil an Internet-Nutzern deutschlandweit ist.
T-Online mit fester Verwurzelung in Rhein-Main
Seit der Gründung im Jahr 1996 hat T-Online seinen Sitz in bzw. rund um Darmstadt und ist seitdem fest in der „Internet-Metropole“ Rhein-Main verwurzelt. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 1.300 Mitarbeiter in der Unternehmenszentrale in Darmstadt und ist damit einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region.
Im Zukunftsmarkt Internet ist T-Online sowohl Marktführer in Deutschland als auch mit seinen über 13,5 Millionen angemeldeten Kunden einer der großen Akteure im europäischen Internet-Markt. Der T-Online-Konzern ist neben Deutschland auch in Frankreich, Spanien, Österreich und der Schweiz präsent und bietet heute eine Vielzahl an Produkten und Erlebniswelten für Privat- und Geschäftskunden an. Auch beim Megatrend Breitband-Internet ist T-Online mit den rd. 4 Millionen DSL-Kunden konzernweit einer der führenden Anbieter in Europa.
Als Wissenschaftsstadt bietet Darmstadt aus Unternehmenssicht alles, was einen exzellenten Standort für moderne Unternehmen der Informations- und Wissensgesellschaft ausmacht. Gerade der Zugang zu topqualifizierten Mitarbeitern ist für ein Dienstleistungsunternehmen wie T-Online dabei von entscheidender Bedeutung, denn Kreativität und Know-how der Belegschaft sind entscheidende Erfolgsfaktoren für T-Online.




















