Prof. Dieter Weidemann

Der 1938 in Recklinghausen geborene Autor studierte an der TH in Aachen Maschinenbau und war anschließend in verschiedenen Firmen des Maschinenbaus tätig. Von 1976 bis 1981 war Dieter Weidemann Professor an der Universität in Hannover und freiberuflicher Industrieberater, von 1981 bis 1984 Vorstandsmitglied der Gildemeister Gruppe, von 1984 bis 1994 Vorsitzender des Vorstands der Pittler Maschinenfabrik AG Langen und von 1994 bis 1997 Mitglied in deren Aufsichtsrat. Seit 1997 hält er mit der Weidemann + Partner Beteiligungs-GmbH Beteiligungen an mehreren Unternehmen des Maschinenbaus. Seit 1992 ist Prof. Dieter Weidemann Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V. (VhU) und Präsidi- umsmitglied der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

Sechs Herausforderungen für einen Spitzenstandort


Hessen ist ein absoluter Spitzenstandort – national und international. Damit dies so bleibt, sind Einsichten und Entscheidungen von der Arbeitsmarkt- bis zur Bildungs- und Wirtschaftspolitik notwendig, die Hessen und seine Menschen in die Lage versetzen, dauerhaft und erfolgreich im regionalen und globalen Wettbewerb zu bestehen. Das ist für uns der Maßstab einer zukunftsorientierten Politik, für die wir als Spitzenorganisation der hessischen Wirtschaft in Hessen eintreten. Unsere Kernphilosophie: Eine liberale Wirtschaftpolitik mit Flexibilisierung und Deregulierung in der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Umweltpolitik, wirtschaftsorientiertem Ausbau der Infrastruktur und einer qualitätsbewussten Weiterentwicklung unseres Bildungssystems.Sechs Herausforderungen und Handlungsfelder will ich benennen.




Beide Broschüren sind unter
www.vhu.de erhältlich

Für maximale Mobilität und beste Infrastruktur in Hessen

Hessen ist auf dem Weg zu Europas führendem Verkehrs- und Logistikstandort. Damit sind maßgebliche Voraussetzungen für den langfristigen Erfolg des Landes geschaffen. Denn nur mit der maximalen und gesicherten Mobilität von Menschen, Gütern, Ideen und Daten ist ein Spitzenstandort zu halten. Wer dies erreichen will, muss auch den konsequenten Ausbau von Straße und Schiene vorantreiben. Die Entwicklungsfähigkeit unseres Standortes macht sich aber nach wie vor exemplarisch an der Ausbaufrage des Frankfurter Flughafens fest. Der Ausbau muss kommen, damit FRA seine Funktion als wichtigster Wachstums- und Jobmotor weiter erfüllen kann.




Beide Broschüren sind unter
www.vhu.de erhältlich

 




Projekt Arbeit“ und eine beschäftigungs-orientierte Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik 

Hessen ist ein Top-Standort – auch in puncto Beschäftigung. Was an notwendigen Reformen getan werden muss, haben wir erstmalig mit einer übergreifenden Dokumentation der Kompetenzen und der Positionierung der VhU deutlich gemacht: Das „Projekt Arbeit“ ist eine der wichtigsten VhU-Aktivitäten. Die Ansätze und Projekte unseres Bildungswerkes der hessischen Wirtschaft liefern dabei den Beleg für die Richtigkeit und die Machbarkeit unserer Forderungen: Es tritt jeden Tag aufs Neue den Beweis an, wie die Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt – auch von Problemgruppen – funktionieren kann.



 



Das Bildungsoptimum und die Nachbereitung PISA

Die Fähigkeit der Ausgebildeten, den Anforderungen der Arbeitswelt von morgen gerecht zu werden, setzt hierbei die Messlatte für die Bildungsqualität. Und es kommt Bewegung in die Debatte. PISA gab uns den Anlass. Die Ergebnisse schafften erstmalig Transparenz und Vergleichbarkeit und entzogen Ideologie und Versteckspiel den Boden. Mit eindeutigen Positionen für eine Reform der vorschulischen Bildung, für einen Qualitätsschub an den hessischen Schulen, für eine Reform des Primarbereichs, für mehr Augenmerk auf die Berufsschule und für eine verbesserte Lehreraus- und -fortbildung haben wir Hessen ein klares Signal gesetzt.


Eine Landesverwaltung, die wenig Aufwand und besten Service bietet

Vereinfachte Verwaltungsstrukturen, verringerter Verwaltungsaufwand, der Abbau von Vorschriften und mehr Wirtschaftlichkeit und Bürgerorientierung: Es gehört nicht viel Phantasie dazu, um sich vorstellen zu können, welche Dimensionen und welche Potenziale hinter diesem Thema stecken. Die Chance für Hessen liegt auf der Hand: Als erstes Bundesland eine tatsächliche Reform der Landesverwaltung zu verwirklichen.


Aktive Standortvermarktung für Investitionen und Arbeitsplätze

Der nationale und internationale Standortwettbewerb legt es nahe: Ein Land sollte mit Kraft dafür werben, dass Investitionen hier stattfinden und Arbeitsplätze hier entstehen. Die Standortkampagne „Hessen. Hier ist die Zukunft“, die die VhU als Mitinitiator über einen Beirat begleitet, ist in diesem Zusammenhang genau der richtige Ansatz. Ein wichtiger Gedanke dabei: PPP - Private Public Partnership. Der Wettbewerb „Hidden Champions“ zeigt, wie es gehen kann: Einzelne Unternehmen und ihre Kreativität und Innovationskraft demonstrieren die Chancen, von Hessen aus die Märkte der Welt zu erobern.


Für einen führenden Medienstandort Hessen

Zum einen ist die Medien- und Mediabranche mittlerweile eine der bedeutendsten Branchen in Hessen. Zum anderen ist eine zielführende Medien- und Mediapolitik eine klassische Querschnittsaufgabe, um Standort, Bildung, Arbeitsplätze und Unternehmen zu fördern. Die Entwicklung der E-Gesellschaft und die Medienkompetenz sind von enormer Relevanz für die Zukunftsfähigkeit eines Landes. Mit diesen Weichenstellungen - so sind wir überzeugt - wird Hessen weiterhin das bleiben, was es ist: ein Standort mit Zukunftspotenzial und von überragender Qualität für Unternehmen und Bürger.


Unternehmensbeiträge:

Intelligente Systeme für verschiedenste Anwendungen
Max-Planck-Institut erforscht metallreiche Verbindungen
Problemstellungen kundengerecht lösen
Oberflächenanalytik: mikroskopisch kleine Strukturen mit großer Bedeutung
Größte außeruniversitäre Forschungsgruppe für Produktionstechnologien in Österreich

Autorenbeiträge:

100 Jahre wirtschaftliche Nutzung der Biotechnologie
Dresden ist für die Zukunft gut aufgestellt!