Medizinische Kompetenz auf hohem Niveau
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Die Deutsche Klinik für Diagnostik liegt am Rande Wiesbadens neben einem Naturschutzgebiet. Die Entfernung zum Kurpark beträgt einen Kilometer, zum Stadtzentrum drei, zum Bahnhof fünf, zum Flughafen-Frankfurt 30 Kilometer. Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden liegt zentral im Rhein-Main Gebiet. Die Stadt bietet mit ihrer historischen Bausubstanz, den Thermalbädern, den zahlreichen Hotels, dem Kongresszentrum, dem Schauspielhaus und dem Spielcasino ein exclusives, internationales Flair und eine Infrastruktur, die die hessische Landeshauptstadt für die Rolle als Gesundheitszentrum prädestinieren.
Philosophie, Grundsätze
Die DKD versteht sich als spezialisierter medizinischer Dienstleister mit Schwerpunkt in fachübergreifender Diagnostik von Problemfällen (Diagnose ambulant nicht zu stellen bzw. unklares Krankheitsbild mit zahlreichen Voruntersuchungen).
Ein weiterer Schwerpunkt ist die fachübergreifende Therapie von chronischen Erkrankungen (z. B. Schulung und Behandlung von Diabetespatienten, schmerztherapeutische Behandlung, Behandlung in den Bereichen Herz- und Gefäßerkrankungen, Gastroenterologie, Onkologie, Urologie, Pneumologie usw.).
Oberstes Ziel ist die am Patienten und am Ergebnis orientierte partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient, die im Rahmen eines ganzheitlichen Qualitätsmanagements umgesetzt wird. Dabei wird die zunehmende Bedeutung von Gesundheitsförderung, Prävention und Eigenverantwortlichkeit der Patienten berücksichtigt. 94 Ärzte (davon 58 Fachärzte) verschiedener medizinischer Fachbereiche arbeiten in der DKD fachübergreifend unter einem Dach. Sie werden in ihrer Arbeit von über 400 weiteren Mitarbeitern unterstützt. Die räumliche Nähe der Spezialisten und die gemeinsame Zugriffsmöglichkeit auf die hochwertige medizinisch-technische Austattung ermöglichen eine rasche und kompetente interdisziplinäre Abklärung gesundheitlicher Probleme. Ziel ist nicht eine ausreichende medizinische Grundversorgung, sondern die optimale individuelle Versorgung auf der Basis einer exzellenten Diagnostik.
In der DKD werden Elemente des Krankheits- und Fall-Managements mit innovativer Medizin- und Informationstechnologie und einem neuartigen, integrierten Organisations-, Service-, Diagnostik-, und Behandlungskonzept verknüpft. Ärztliches Handeln in der DKD ist wissenschaftlich fundiert bei gleichzeitiger Patienten- Prozess- und Ergebnisorientierung.
Die gesamte Medizin befindet sich hier interdisziplinär unter einem Dach. Das bedeutet
• Arbeitsteilig höchstmögliche ärztliche Kompetenz
• Diagnostik und Therapie soweit möglich stationsersetzend,
• Individuell, evidenzbasiert, qualitätskontrolliert, innovativ, vernetzt, global.
Organisationsform, Versorgungsformen
Die Klinik wurde 1970 nach dem Vorbild der Mayo Klinik (Rochester, USA) eröffnet. Sie ist im Krankenhausbedarfsplan des Landes Hessen mit insgesamt 92 Planbetten und 60 tagesklinischen Plätzen (Erwachsene 50 Plätze, Kinder 10 Plätze) als Krankenhaus der Zentralversorgung aufgenommen und erbringt ihre Leistungen in drei Gebäuden auf 23.000 m2 Nutzfläche. Im Hinblick auf die fach- und sektorübergreifenden Organisations- und Versorgungsformen ist die DKD traditionell innovativ und hat wiederholt gesundheitspolitische Trends vorweggenommen.
Die DKD ist ärztlicherseits nach dem Kollegialsystem organisiert, in dem hochqualifizierte Fachärzte bei flachen Hierarchie-Strukturen gleichberechtigt, selbstständig und eigenverantwortlich in einem interdisziplinären Team arbeiten. Die organisatorischen Abläufe sind nach dem Flussprinzip aufeinander abgestimmt und optimiert.
Im Jahre 2002 suchten knapp 36.000 Patienten die Klinik auf. Davon wurden 20.520 Patienten ambulant, 5.254 vollstationär und 9.925 (7.670 Erwachsene, 2.255 Kinder) teilstationär behandelt.
Vollstationäre Versorgungsform
Die 92 Betten werden größtenteils operativ therapeutisch genutzt, überwiegend durch die Abteilung für Chirurgie und Koloproktologie (Darm- und Enddarmchirurgie(1.618 Eingriffe in 2002); weiterhin für die Abteilungen HNO (1.200 Eingriffe in 2002), Gynäkologie (205 Eingriffe in 2002) und Urologie (162 Eingriffe in 2002) sowie die Abteilungen Dialyse und schließlich das Zentrum für Blutstammzell- und Knochenmarktransplantation, für das von der Gesamtbettenkapazität 18 Planbetten ausgewiesen sind. Für die operativen Fächer stehen drei modern ausgestattete Operationssäle (Neubau 1996), ein Aufwachraum und eine interdisziplinäre Intensivstation unter anästesiologischer Leitung mit acht Betten zur Verfügung.
Teilstationäre Versorgungsform
Gemäß dem „Tagesklinikvertrag“ zwischen den Krankenkassen-Verbänden, der DKD und dem Land Hessen ist es
• im Rahmen einer bedarfsgerechten Krankenhausbehandlung der Bevölkerung u. a. Aufgabe der DKD, sich in besonderem Maße mit der Diagnose und Behandlung von Krankheitsbildern zu befassen, die wegen ihrer Besonderheit des Einsatzes interdisziplinärer oder intensiver diagnostischer oder therapeutischer Leistungen bedürfen.
• Die tagesklinischen Leistungen der DKD sind auf stationsersetzende, nicht ambulant durchzuführende diagnostische und therapeutische Leistungen beschränkt.
• Die DKD betreut diejenigen Fälle, bei denen die Möglichkeiten des ambulanten Bereiches ausgeschöpft sind und die erforderlichen diagnostischen oder therapeutischen Leistungen sinnvollerweise sonst im stationären Bereich erbracht werden müssten.
Von Anfang an lag trotz des Namens Deutsche Klinik für Diagnostik einer der Schwerpunkte auch in der Therapie, insbesondere in der Therapie chronischer Erkrankungen. So genießt die
Klinik als Zentrum für Kinderheilkunde, als Diabeteszentrum, als Herz- und Gefäßzentrum, als Schmerztherapeutisches Zentrum, als Zentrum für degenerative neurologische Erkrankungen und als Zentrum für Blutstammzell- und Knochenmarktransplantation überregionalen Ruf.
Ambulante Versorgungsform
Gesundheitsvorsorge wird in der DKD seit deren Gründung besonders gepflegt. Mit ca. 4.500 Vorsorgeuntersuchungen ist die DKD in Deutschland Marktführer. Wir gehen dabei nach folgenden Grundsätzen vor:
• Konzentration auf die Prävention von Krankheitsbildern, die angemessen häufig sowie medizinisch und volkswirtschaftlich relevant sind.
• Gezielte Vorsorge dort, wo Prävention wirksam und ohne Nebenwirkungen möglich ist und fachgerecht erbracht werden kann.
• Prävention nur bei akzeptabler Wirksamkeits-Kosten-Relation.
Die DKD führt gemäß akzeptierter Leitlinien individuelle, symptombezogene und risikoadaptierte Vorsorgeprogramme durch. Diese werden in aller Regel in einem (höchstens zwei) Tag(en) fachübergreifend abgewickelt.
Wir legen dabei besonderen Wert auf
• höchstmögliche fachärztliche Kompetenz,
• gezieltes Erheben einer umfassenden Krankengeschichte,
• sorgfältige körperliche Untersuchung,
• individuelle Beratung zu Ernährung, Bewegung.
Aufwändige Apparatemedizin steht für den Fall bereit, dass krankhafte Veränderungen festgestellt werden. Sie ergänzt, aber ersetzt nicht die ärztliche Kompetenz.
Leistungsangebot
Stationäre Patienten pro Jahr 5.254
Teilstationäre Patienten pro Jahr 9.925
Ambulante Patienten pro Jahr 20.520
Knochenmarkstransplantationen/Jahr 67
Insgesamt: Fälle pro Jahr (2002) 35.921
92 vollstationäre Interdisziplinäre Betten, davon
74 interdisziplinär genutzt von Chirurgie/Koloproktologie (Darm- und Enddarmchirurgie), Intensivmedizin, Urologie, Gynäkologie, HNO, Nuklearmedizin, Dialyse. 18 Betten genutzt für Knochenmark- und Blutstammzelltransplantation.
60 teilstationäre Interdisziplinäre Tagesklinikplätze für Erwachsene und Kinder
Diagnostik und Therapie
Klinische Schwerpunkte
• Nichtinvasive und invasive Koronardiagnostik
• Interdisziplinäres Gefässzentrum
• Interdisziplinäres kardiovaskuläres Risikomanagement (Endokrinologie, Kardiologie)
• Darm- und Enddarmchirurgie
• Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
• Schluckstörungen
• Knochenmark- und Blutstammzelltransplantation
• Endokrinologie,
• Adipositasschulung
• Interdisziplinäre Schmerzklinik (chronische Schmerzen, myofasciale Schmerzsyndrome, Schmerztherapie mit Botulinumtoxin)
• Interdisziplinäres Onkologisches Zentrum
• Interdisziplinäre Männermedizin (Urologie, Dermatologie, Endokrinologie)
• Interdisziplinäre Allergologie (Gastroenterologie, Lungenheilkunde, Dermatologie)
• Neurologische und psychosomatische Urologie, Harninkontinenz, Becken(boden)schmerz, Beckenbodenfunktionsstörungen
• Extrapyramidal motorische (Parkinson-Syndrom, Dystonie), chronisch-entzündliche (z. B. Multiple Sklerose), neuromuskuläre Erkrankungen .
• Nephrologie/Dialyse, Radiojodtherapie, Asthmaschulung, Insomniesprechstunde, Blutgerinnungsstörungen, Dermatologische Lasertherapie.
• akkreditiertes Brustzentrum, „Mammotom-Vakuumbiopsie“,
• Akkreditiertes Schlaflabor,
• Akkreditiertes Diabeteszentrum
• gynäkologische Endokrinologie, Infertilitätssprechstunde,
Forschungsschwerpunkte
• Nichtinvasive Koronardiagnostik
• Restenose-Entwicklung,
• Endotheliale Dysfunktion
• Thrombozytenfunktionsstörungen
• Typ-2-Diabetes, Insulinresistenz, „Tele-Biochip“
• Mehrere internationale kardiologische, diabetologische und hämostaseologische Mulicenter-Studien.
Massnahmen des Qualitätsmanagements
Integriertes Qualitätsmanagement, hauptamtlicher Qualitätsmanager, externer Qualitätsberater, Qualitätsbericht. Innerbetriebliche Schulung und Fortbildung, patientenorientierte Prozessoptimierung, Qualitäts- und Komplikationskonferenz, Audits, Visitationen, Patientenbefragung, Leitlinien.
Besonderes Serviceleistungsangebot
• Eigener „International Patient Service (IPS)“ übernimmt Abstimmung von Untersuchungs- und Konsultationsterminen sowie Dolmetscher- und umfassende Komplettbetreuung für Patienten und Angehörige.
• Hotelservice
• VIP-Raum
Behandlung ausländischer Patienten
Durchschnittliche Anzahl ausländischer Patienten pro Jahr insgesamt: 1.000
Herkunftsregionen der Patienten
Arabische Staaten 500
Japan 200
Europäisches Ausland 100
Nigeria 100
Russische Föderation 100
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Stiftung Deutsche Klinik
für Diagnostik GmbH (DKD)
Aukammallee 33
65191 Wiesbaden
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Kontakt:
Telefon (0611) 577-0
Fax (0611) 577-577
E-Mail gf@dkd-wiesbaden.de
Internet www.dkd-wiesbaden.de
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Trägerschaft:
Rhön-Klinikum AG
Salzburger Leite 1
97616 Bad Neustadt
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Klinikleitung:
Geschäftsführer
Mario Bahmann, Harald Jeguschke
Ärztlicher Direktor:
Prof. Dr. Kristian Rett
Pflegedienstleiterin:
Rosita Ashauer-Hanke





















