Immobilien
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Keine Frage – Thüringen hat Gewerbestandorte mit Potenzial. Nicht nur in den wirtschaftlichen Oberzentren, sondern vor allem auch links und rechts der Autobahnen. Doch die Lage allein macht noch keinen wirtschaftlichen Erfolg – gerade heute, wo durch die europäische Öffnung noch ganz andere Standortvorteile in die Waagschalen geworfen werden können. Was mehr und mehr zählt, ist Service.
Die Thüringer Wirtschaftspolitik hat sich wie kaum ein anders ostdeutsches Bundesland um die Schaffung einer hervorragenden Infrastruktur für Investoren verdient gemacht. Bei den Wirtschaftsförderern des Landes laufen Fäden wohlorganisiert in eine Hand, werden Informationen gebündelt und Kräfte vernetzt, die diesem kleinen Land einen beachtenswerten Aufschwung gebracht haben.
Der Bund hat den Weg des Landes, der Städte und Gemeinden, vor allem aber auch den Weg vieler Investoren auf verschiedensten Ebenen begleitet. Dabei standen die Rückführung von Vermögen und die Privatisierung mit an erster Stelle, wenn es darum ging, Geld ins Land zu holen und nachhaltige Wirtschaftskraft zu schaffen. In Thüringen sind z. B. durch die Bundestochter TLG IMMOBILIEN GmbH in den Jahren 2001 bis 2003 650 ha Fläche verkauft bzw. kommunalisiert worden. Dabei gingen viele gewerbliche Immobilien an Nutzer, die sich aus alten DDR-Betrieben ausgründeten und den Schritt in die Selbstständigkeit wagten – als Beispiel sei die BFE Betonfertigteile GmbH in Erfurt genannt. Diese ostdeutschen Pioniere und natürlich auch die Investoren aus den alten Bundesländern galt es dringlichst zu unterstützen. Über seine Gesellschaften sorgte der Bund deshalb auch für Altlastensanierung und Rückbau, organisierte Erschließung in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden und schuf günstige Ansiedlungsbedingungen gerade für produzierendes Gewerbe. Standorte wie die Kromsdorfer Straße in Weimar (ehemals Weimar Werk) stehen beispielhaft für die erfolgreiche Ansiedlungsarbeit einer Bundestochter in dieser Region. Nachdem die TLG IMMOBILIEN in einem Strategiepapier des Bundes die Richtung hin zu einem Bestandunternehmen gewiesen bekommen hatte, wurde aus der reinen Privatisierungstätigkeit nun auch offensive Standortentwicklung gepaart mit Vermietung und Facility Management. Das kam gerade Oberzentren wie Erfurt und Jena zugute. Die unter diesem Stern getätigten Investitionen hatten vielfach städtebaulich wichtige Dimensionen, liefen auf die Sanierung sowohl denkmalgeschützter Objekte also auch typischer Plattenbauten hinaus. In Erfurt z. B. hat eine wichtige innerstädtische Entwicklungsfläche ein neues Gesicht erhalten – in der Regierungsstraße wurden ein Druckereigebäude saniert und exklusive Wohnimmobilien geschaffen. Als Bestandsunternehmen auf dem Weg zur Privatisierung investiert die TLG IMMOBILIEN in den folgenden vier Jahren weitere 41 Mio Euro in Thüringen und wird dabei immer den Fokus auf nachhaltige Portfoliostrategien richten. Unternehmen anzusiedeln durch marktorientierte Immobilienangebote und -dienstleistungen ist eine Strategie, die dem wirtschaftspolitischen Denken des Landes nur allzu gut entspricht und deshalb vom Land und den Kommunen auch unterstützt wird.
















