Investieren in die Zukunft von Mensch und Umwelt
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Schachtofenprozess Johnson Controls Recycling GmbH March 2010 |
Umweltschutz geht alle an. Gerade in der Wirtschaft – vom produzierenden Weltunternehmen bis hin zum Ein-Personen-Dienstleister – spielt ein ressourcenschonendes und nachhaltiges Wirtschaften eine immer wichtigere Rolle.
Dass dies nicht nur eine sinnstiftende Aufgabe ist, sondern ein gewinnbringendes Geschäftsmodel sein kann, dafür stehen viele Unternehmen in Rheinland-Pfalz mit ihrem Namen. Ein solches Beispiel ist der Geschäftsbereich Power Solutions von Johnson Controls, der weltweit führender Entwickler und Produzent von Bleisäurebatterien und Antriebstechnologien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge ist. Das Unternehmen stellt unter anderem die deutschlandweit am meisten verbreitete Autobatterie der Marke VARTA her.
Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell
Anders als andere Hersteller sorgt Johnson Controls aber auch aktiv für die Rückführung der Altbatterien, um sie der Wertschöpfungskette erneut zuzuführen. Am rheinland-pfälzischen Standort Buchholz/Krautscheid verhüttet das Unternehmen über eine Schachtofenanlage verbrauchte Bleibatterien und nutzt die Wertstoffe für die Produktion neuer Batterien. Der traditionsreiche Standort wurde bereits im Jahr 1904 gegründet, entsprechend hoch ist das gewachsene und stetig ausgebaute Know-how. Der Recyclingprozess der Produkte läuft dabei auf höchstem Sicherheitsniveau ab. Das Unternehmen verfolgt im Rahmen der Standortentwicklung bezüglich Mitarbeiter und Umwelt eine Null-Unfall-Strategie. Im Rahmen der Arbeitssicherheit tragen dazu etwa hochwertige Schutzanzüge, modernste Atemschutzhelme, regelmäßige Übungen zur Unfallprävention und zur schnellen Kooperation mit der örtlichen freiwilligen Feuerwehr sowie regelmäßige interne und unabhängige Gesundheitsuntersuchungen des Personals bei. Hinzu kommt ein dichtes Netz an Verfahren zur Reinigung von Arbeitsgeräten, Fahrzeugen und Produktionsstätten. Es finden zudem regelmäßige und unangekündigte Überprüfungen von externen Instituten statt.
Kontinuierlich führt das Unternehmen selbst Messungen durch und unterzieht sich außerdem freiwillig weiteren Tests, die von international anerkannten Umwelt- und Sicherheitsprüfern überwacht werden. Bei Johnson Controls wird Sicherheit und Umweltschutz großgeschrieben und gerade in diesem Bereich nichts dem Zufall überlassen. Dies alles sind Maßnahmen, deren Erfolg auch messbar ist.
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Die ecosteps Initiative unterstützt den WWF. Recyclingprozess mit aktiver Rückholung von Altbatterien. |
Investition in die Zukunft ...
Damit nicht genug. Das Unternehmen strebt an, in Rheinland-Pfalz seinen Beitrag zum Umweltschutz weiter auszubauen und in den Standort zu investieren.
So sollen die Anlagenkapazitäten in Buchholz/Krautscheid in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und den betroffenen Bürgern weiter ausgebaut werden und die Produktionsprozesse zu noch mehr Ressourcenschonung beitragen. Hierzu möchte das Unternehmen in den Standort investieren und tätigt damit die größte Einzelinvestition in seiner Firmengeschichte überhaupt.
Der gewissenhafte und nachhaltige Umgang mit der Umwelt ist Grundsatz und fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie von Johnson Controls – er prägt das weltweite Denken und Handeln des Unternehmens. Sinnbildlich dafür steht ecosteps, eine umfassende Recyclinginitiative im Bereich Autobatterien, von der alle profitieren: Mensch und Umwelt. Der Hersteller übernimmt Verantwortung für den vollständigen Wertstoffkreislauf. So sollen in Zukunft nicht nur die Bleianteile, sondern auch die Kunststoffe der Altbatterien recycelt werden.
Die Idee ist einfach genial und genial einfach: Jede von Kunden und Werkstätten zurückgegebene Altbatterie wird in einem geschlossenen Kreislauf zurückgeführt – und nahezu vollständig recycelt. So kann beispielsweise das wertvolle Blei fast zu 100 Prozent wieder verwendet werden. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern macht sich auch für Batterie-Käufer und Batterie-Händler bezahlt. Statt bisher 100.000 Tonnen Blei sollen in Zukunft 120.000 Tonnen Blei verarbeitet werden. Über den Recyclingprozess der Kunststoff-Batteriebehälter und Deckel sollen zudem 12.000 Tonnen Polypropylen für neue Batterien erzeugt werden.
Im Bereich der Wasserwirtschaft wird deutlich in Nachhaltigkeit investiert. Für Kühl-, Prozess-, Wasch- und Reinigungswasser soll verstärkt Niederschlagswasser genutzt werden. In der Folge werden Frischwassernutzung und Abwassermenge trotz neuer wasserintensiver Anlagen weiter reduziert.
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Rohstoffwiederverwertung: Bleiverhüttung in Krautscheid. |
Mehr noch …
Aus den Erlösen unterstützt Johnson Controls den WWF Deutschland. Er ist Teil des World Wide Fund for Nature – einer der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Das globale Netzwerk des WWF ist in mehr als 100 Ländern der Erde aktiv und wird von über fünf Millionen Förderern unterstützt. Oberstes Ziel des WWF ist die Bewahrung der biologischen Vielfalt von Pflanzen und Tieren und ihrer natürlichen Lebensräume. Darüber hinaus setzt sich die Umweltstiftung dafür ein, erneuerbare Ressourcen naturverträglich zu nutzen, die Umweltverschmutzung zu verringern und verschwenderischen Konsum einzudämmen.
Nicht zuletzt wird die Investition in den Standort zu einem Zuwachs an Arbeitsplätzen führen. Auch dies ist für die ländliche Region und für Rheinland-Pfalz ein echter Gewinn.
ecosteps – ein Beitrag für die Zukunft unserer Kinder.


















